Maler Deck: “Mister Social Media des Handwerks”

a_Werner_Deck_neu_freigestellt-klein2Werner Deck, Jahrgang 1948, ist in Karlsruhe geboren und hat den Beruf des Maler- und Lackiermeisters von der Pike auf gelernt.

Social Media Marketing ist für ihn der allergrößte Mundpropaganda-Turbo überhaupt. Die Zahlen belegen das sehr handfest. Anfang 2010 begann er mit Social Media Marketing.

Auf seinen diversen Twitter-Konten, hat er insgesamt ca. 42.000 Follower. Bei Google+ eingekreist von ca. 2.500 Personen und seine  Facebook-Fanseite hat aktuell 960 Fans. Dazu kommen die Kontakte auf Xing, LinkedIn, Pinterest und Youtube.

Zwischenzeitlich zigtausende Blogler/innen besuchen seinen Blog, wie die folgende Statistik zeigt.
Blogstatistik-malerdeck
Wie er zu Social Media kam, erzählt er mir:

Anfang 2010 begann ich begeistert mit meinem Social Media Marketing. Damals und in der Folgezeit, wurde ich immer wieder skeptisch gefragt: „Und, was bringt´s?“ oder „Was soll das denn bringen?“ Gebracht hat es beweisbar, nicht nur bei mir, jede Menge und meine Begeisterung nahm weiter zu. Bis heute.

Mit dieser Begeisterung, den entsprechenden Ergebnissen, Statistiken, Zahlen, Daten, Fakten, Videos, Expertenartikeln etc, versuchte ich auch andere Unternehmer von diesem tollen Marketinginstrument zu begeistern.

Durch Social Media erlangt man einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung und generiert neue Kunden. Kein Medium beschleunigt die Bekanntheit und befeuert die Mondpropaganda derart nachhaltig, wie Social Media!

Zwischenzeitlich wurde ich selbst zum Online-Experten und „Mister Social Media des Handwerks„, hielt zahlreiche Workshops und Vorträge zum Thema.

Einige wenige Unternehmer ließen sich anstecken und sind zwischenzeitlich im Social Media Marketing selbst sehr erfolgreich. Und die anderen?

Bleiben Sie mir bloß weg mit Social Media
Bleiben Sie mir bloß weg mit Social Media
  • Brauche ich nicht
  • Wir haben genug Aufträge
  • Dazu habe ich keine Zeit
  • Da bin ich skeptisch
  • Na ja, mal sehen, vielleicht
  • Moderner Krimskrams
  • Das ist etwas für junge Leute
  • Und meine Privatsphäre?
  • Was ist, wenn jemand schlecht über mich/mein Unternehmen schreibt?

Das sind einige der Aussagen, besser Ausreden, die mir immer wieder begegnen.

Wenn nach unserer Untersuchung ca. 46% der Handwerksbetriebe nicht einmal eine Internetseite haben, was sollen diese Unternehmer dann auch mit Social Media Marketing anfangen?

Vollkommen verzweifelt
Vollkommen verzweifelt

Ehrlich gesagt habe ich es zwischenzeitlich satt, andere Unternehmer weiter von den Vorteilen des Social Media Marketing überzeugen zu wollen. Wozu auch? Man läuft gegen Wände!

Und das, obwohl der Social-Media-Tsunami bereits über viele Handwerksbetriebe und Unternehmen hinweggerast ist, sie haben es nur noch nicht gemerkt!

Social Media Marketing ist in meinem Marketing Mix ein wesentlicher Bestandteil und nicht mehr wegzudenken. Das ist aber nicht nur bei mir so, sondern bei vielen Unternehmen, die Social Media sehr erfolgreich einsetzen.

Der Social Media Tsunami ist bereits über viele Handwerksbetriebe und Unternehmen hinweggerast ist, sie haben es nur noch nicht gemerkt!

Der Social-Media-Tsunami ist bereits über viele Handwerksbetriebe und Unternehmen hinweggerast, sie haben es nur noch nicht gemerkt!

Und die dauernde skeptische Frage: „Funktioniert das wirklich?“, kann ich auch schon nicht mehr hören. Ja, es funktioniert wirklich! Dafür gibt es seit vielen Jahren unzählige erfolgreiche Beispiele. Warum also soll ich weiter versuchen, die ungläubigen Skeptiker weiter von den Vorteilen des Social Media Marketing zu überzeugen?

Warum nur?
Warum nur?

„Wer nicht will, hat schon gehabt“, sagt der Volksmund. Dazu fand ich noch ein schönes und sehr treffendes Zitat eines unbekannten Autors:

„Jede große Entdeckung erfolgt in drei Stufen. Wenn man sie bekanntgibt, sagen die Leute: „Das ist nicht wahr.“ Wenn sich ihnen dann etwas später die Wahrheit aufgedrängt hat, sagen sie: „Das ist nicht wichtig.“ Und wenn schließlich die Wichtigkeit genügend zutage tritt, sagen sie: „Das ist nichts Neues!““

Das trifft es m.E. ganz genau. Im Moment scheinen wir, bei Social Media, in der Phase „Das ist nicht wichtig“ zu sein. Schließlich muss das jeder Unternehmer für sich und sein Unternehmen selbst entscheiden.

Die Haltung vieler Unternehmer beim Thema Social Media: Nichts hören, nichts sehen, nichts sprechen
Die Einstellung vieler Unternehmer zu Social Media: Nichts hören, nichts sehen, nichts sprechen

Selbstverständlich stehe ich gerne weiterhin für Vorträge und Workshops zur Verfügung. Aber eigene Aktivitäten entwickle ich dazu nicht mehr.

Sylvia Wolgast: Ohne PC läuft bei ihr nichts

Sylvia WolgastSylvia Wolgast aus Solingen arbeitet als Abteilungsleiterin bei Dragon Textil, einem Fachhandel für Berufsbekleidung und Textil-Druck in dem rheinischen 110.000-Seelen-Städtchen nahe Düsseldorf. Seit 1986 glücklich verheiratet, 2 erwachsenen Kinder und einer glücklichen Katze lebt sie in der Messerstadt.
Als sie ihren ersten PC kaufte, wollte sie damit Geld verdienen – was ihr allerdings anfangs nicht so gelang , wie sie sich das vorstellte: Schreibarbeiten bei einer Anwaltskanzlei war nicht ihr Ding. Erst nach dem Job bei einer Versicherung (als Telefon-Fee war sie am falschen Gerät) kam sie zu einer Druckerei und von dort zum Hawkeve-Shop, die sie an den Computer setzten – auch ohne viel zu wissen, war ihr klar: Das ist mein Job!
Grundkenntnisse aneignen, ungehemmte Begeisterung beim Umgang mit Grafik-Programmen und den festen Willen, sich Neues mit Freuden zu erarbeiten, brachten den Durchbruch. Aber lesen Sie selbst:

Klar, auch ich habe irgendwann mal ganz klitzeklein angefangen. Wie wohl ganz viele mehr oder weniger zufällig, aus Neugierde oder Langeweile. Recht genau bei mir anno Oktober 2009. Die ersten Schritte auf der Firmenhomepage war ich schon gegangen mit Artikelstammpflege. Ein Thema, was mich schwer begeistert hat und der Admin unserer Homepage meinte damals schon zu mir: „Melden Sie sich doch mal auf Twitter und Xing an, da sind für Ihr Angebot die relevanten Kontakte möglich.“

Bis Anfang 2009 lief es in der Firma aber so gut, dass ich keinen Grund hatte, mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Dann schlug auch bei uns die Krise zu und die Auftragslage brach dramatisch ein. Man hatte mir in 2008 einen Laptop überlassen, natürlich für die Bearbeitung der Homepage und der wurde dann auch zum Surfen genutzt. Auf der Suche nach Twitter stieß ich auf eine Chat-Seite in Deutsch. Das war genau mein Ding, da ich im englischen nunmal nicht so sicher bin. Hach, das waren noch Zeiten Es wurde schnell zur lieben Gewohnheit sich mit einer festen Truppe von Kontakten im Chat auszutauschen. Mit sehr viel Lachen und ganz viel Unsinn im Threat. Einfach nur Just for Fun. Natürlich wurde dort auch Werbung gepostet, und Anfangs habe ich das als Spinnerei abgetan: Wer interessiert sich schon für die diversen Angebote die hier als kleine 2-Zeiler gepostet wurden. Parallel habe ich mich dann auch mal bei Twitter angemeldet, schließlich sollten doch da auch Menschen zu treffen sein. Die Empfehlung vom Homepage- Admin war dann doch zu verlockend. Aber es war Anfangs recht entäuschend. Irgendwie bekam ich einfach keinen Anschluß und mit 3-20 Followern ist Komunikation nicht so leicht, wenn man nicht weiss, das man fast nur Automaten hatte. Also wurde Twitter wieder völlig als uninteressant eingestuft und links abgelegt. Dafür habe ich dann bei meinen schon entstandenen Freundschaften auf FolgstDuMir die ersten kleinen Gehversuche mit Werbung zu meinem Lieblingsjob gestartet und überraschenderweise ganz viel positives Feedback erhalten. Ab da war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Infektion Social Media mich voll erwischt hatte. Xing wurde angemeldet und mit den meiner Meinung nach wichtigen Daten zur Firma gefüttert, auf der Homepage entstand eine Rubrik mit T-Shirt Vorschlägen zu Themen wie Hobby, Familie und Computerfans. T-Shirt Adler

Aus dieser Rubrik heraus habe ich dann die Werbung gepostet und es wurde mit Elan zumindest bei FolgstDumir geteilt und auch Anfragen kamen. Nachdem auf meinem Haupttreffpunkt dann nach und nach die Stimmung kippte, wollte ich aber nicht auf meine liebsten Freunde verzichten und suchte weitere Anlaufstellen im Netz. Der Facebook-Account wurde im Dezember 2009 eröffnet und Oh Freude, man traf sich auch hier. Bei weitem nicht alle, aber so ein paar dann doch und durch diese paar kamen so nach und nach ganz liebe Menschen dazu. Mit der Zeit wurde aus der Werbetätigkeit auf Facebook wieder eine Kommunikation zwischen Menschen, das, was mir persönlich ganz besonders am Herzen liegt. Bei Twitter tat sich dann auch das eine oder andere mit Retweets. Also doch ein schüchterner Anfang. Und nach so ein paar gefühlten Monaten entstand auch hier eine fröhliche Truppe, die sich zum virtuellen #Twitterkaffee und zur #Spausenzeit traf. Bei viel Lachen und Spaß an der Freud wuchs der Followerstamm auf eine recht ansehnliche Zahl, der dann auch mal mit Werbung belastet wurde.

ohne_KaffeeInzwischen hatte ich mir auch angewöhnt, Infos zum Thema Social Media weiterzuleiten. Sollten auch andere was davon haben. Und was mir interessant erschien, oder gar wichtig war wurde verteilt. Social Media verstehe ich persönlich mittlerweile als Kommunikationsweg zwischen Menschen. Sicher möchte ich was verkaufen, aber nicht nur, aussschließlich und aus Zwang. Wenn sich etwas ergibt, jemand mein Angebot annimmt: Klasse und von Herzen gerne. Aber genauso kann ein freundschaftlicher Austausch über Themen des täglichen Lebens auch wichtig und spannend sein. Heute bilde ich mir ein, schon eine schöne Menge an Wissen und Fähigkeiten für Social Media aufgebaut zu haben. Was bestimmt nicht bedeutet, das ich mich als Fachmenschen für diesen Bereich sehe. Dieses Wissen habe ich aber nicht aus den Fingern saugen müssen, sondern nur die Infos im Netz verfolgt, verteilt und fleissig gelernt. Aber die Begeisterung für SocialMedia ist ungebrochen und mittlerweile weiss ich auch schon, wo ich fehlende Infos anfragen kann und darf. Natürlich habe ich meine Präsenz ganz schön ausgebaut und bin auf vielen Kanälen mehr oder weniger intensiv vertreten. Google+ durfte auch ich von ganz am Anfang miterleben, mit Privat und Firmenseite. Hier bin ich aber nicht ganz so firm. Irgendwie finde ich noch nicht den richtigen Ton für diese Gemeinschaft und auch auf der neu eröffneten Firmenseite ist der Zulauf nicht so zügig wie er damals auf der ersten Firmenseite war, obwohl sich an meinem Thema kaum etwas geändert hat.

Buch: Google+

Buch: Google+

Inga Palme und Tina Gallinaro haben ein Buch zu Google+ geschrieben und zu meiner Riesenfreude wurde auch meine Wenigkeit mit dem damals gültigen Firmenauftritt erwähnt. Ein absolutes Highlight für meine Person http://amzn.to/13GegQU

Selbst eine Erfahrung mit einem fast Internet-Resistenten Arbeitgeber durfte ich zwischenzeitlich kennenlernen und meine eigene Meinung genau zum Thema Social Media mal stark überdenken. Die Vorurteile grade in Bezug auf Facebook sind in vielen Köpfen noch ganz stark und für manche Firmeninhaber einfach nicht zu überwinden. Klar, die werden von den sogenannten normalen Medien wie: TV, Print und Radio auch noch mit so einigen Negativ-Beispielen gefüttert. Es ist leider nicht so, das man sich hier völlig frei und ohne irgendwelche Regeln bewegen kann, aber wo geht das bitteschön?? Mit den hier nötigen Gebrauchsanweisungen kann man aber eine gute Arbeit machen und noch eine Menge Freude haben. Und nicht nur auf der Party-Meile Facebook, sondern auf allen Foren. Das einzige, was überall zu beachten ist, sei Du selbst und finde den Ton, der zur Plattform passt. Social Media hat wohl auch was mit Selbstdarstellung zu tun. Das Thema habe ich schon mal in einem Blogbeitrag aufgegriffen: http://bit.ly/18AVo73

Aus diesem einfachen Grund ist in meinen Augen die eigene Verantwortung für den Firmenauftritt im Netz recht wichtig. Eine Agentur kann die Firma zwar auf den rechten Weg führen und ist da bestimmt eine Riesenhilfe, kann aber den Charakter und die immer individuelle Philosophie nicht zu 100% rüberbringen. Aber wie gesagt, das ist meine Meinung und ich habe das Rad nicht wirklich erfunden.

Auf jeden Fall ist der Bereich Social Media nicht mehr aus der Welt zu schaffen und es bedeutet ein immerwährendes Lernen und Anpassen, eine echte Herausforderung mit Chancen für viele Unternehmen. Denn der Hauptgrund, hier zu beginnen ist immer der Wunsch nach Sichtbarkeit und Umsatzsteigerung für eine Firma und dabei ist es völlig egal, welche Branche.

Melanie Jendro: Intranet 2.0

jendroMelanie Jendro hat Public Relations und Kommunikationsmanagement an der Fachhochschule Hannover studiert und arbeitet seit gut fünf Jahren – zuerst als Werksstudentin, mittlerweile als Kommunikationsmanagerin – bei der Vollmer & Scheffczyk GmbH. Ihr berufliches Steckenpferd: Online Kommunikation für Dienstleister und im B2B-Bereich sowie kommunikative Begleitung von Change Prozessen. Als offenen Menschen und Kommunikator habe ich sie über einen interessanten Blog-Kommentar „kennen gelernt“ und sie gebeten, uns etwas über ihre Erfahrungen in ihrem Unternehmen zu erzählen:

Entscheidungsbarrieren beseitigen

Vollmer & Scheffczyk GmbH versteht sich als Innovator für den Maschinen- und Anlagenbau. 25 Mitarbeiter – von der Team Assistentin bis hin zum Berater – arbeiten mit uns. Wir leben eine von Selbstbestimmung geprägte Kultur. Das heißt, alle Mitarbeiter können im Sinne des Unternehmenszweckes eigenverantwortlich zum Erfolg des Unternehmens beitragen, indem sie verantwortungsvoll und unternehmerisch handeln sowie Entscheidungen selbständig treffen (dürfen). Voraussetzung dafür: Sie müssen auf alle notwendigen Informationen zugreifen können. Da unsere Berater unterwöchig national und international vor Ort bei den Klienten sind, müssen sie vielfach auf die schriftliche bzw. fernmündliche Kommunikation zurückgreifen. Der obligatorische „Schnack“ in der Teeküche – als wichtiger informeller Kommunikationsprozess – findet nur selten statt. Alle zwei Wochen wurde unser Unternehmensblog, die V&S Wochenschau, mit Vertriebs-, Marketing-, Strategie-, IT-, Literaturthemen sowie Neuem von Klienten gefüttert. Zusätzlich findet alle zwei Monate ein zweitägiges Team-Meeting an einem unserer Unternehmensstandorte statt, an dem grundsätzlich alle Mitarbeiter teilnehmen.

Die Dringlichkeit, einen effektiven Kommunikationskanal zu installieren, stieg, als eine tiefgreifende Veränderung in unserer Organisation anstand. Massen-E-Mails und deren Folge – „an alle antworten“ – verstopften unsere E-Mail-Postfächer und führten zu allgemeiner Unzufriedenheit. Statt Informiertheit machte sich Ignoranz breit. Die gewünschte Transparenz wich einem undurchsichtigen Wirrwarr. Die Mitarbeiter verloren teilweise den Überblick ob der vielen Diskussionen, die via E-Mail geführt wurden.

Enterprise 2.0: Konsequenz offener Kultur

Was wir wollten, war ein Kanal, in dem unsere Mitarbeiter eine Übersicht über alle aktuell diskutierten Themen hatten, Beiträgen zu relevanten Themen schnell folgen und bei Bedarf mit diskutieren konnten. Wir stießen schnell auf Yammer.com – ein Enterprise Social Network (ESN). Unser Geschäftsführer, Benno Löffler, implementierte den Kanal unkonventionell mit den Worten „Wir probieren das jetzt mal aus“. Die Entscheidung für oder gegen das Tool sollte gemeinschaftlich vier Wochen später getroffen werden.

So gesellte sich zu unseren vielen anderen Informations- und Kommunikationswegen ein weiterer. Im ersten Moment machte es die Situation nicht einfacher. Im Gegenteil. Es führte zu noch mehr Verwirrung: „Für welche Inhalte soll ich welchen Kanal verwenden?“ Grund genug, kurze überschaubare Regeln aufstellen, die genau diese Frage beantworten. Eine dieser Orientierungspunkte besagt, dass Informationen, die relevant und wichtig für die gesamte Organisation sind, über keinen anderen Kanal als über das interne ESN fließen. Wer es dennoch tat, wurde gebeten, die Informationen allen auf „Yammer“ zugänglich zu machen. So erlangten wir ein Gespür dafür, was überhaupt relevant und wichtig für alle ist und zwangen uns zur konsequenten Nutzung.

Mehr Transparenz für dezentrale Entscheidungsfindung

Seit Ende 2011 nutzen wir das ESN und es hat sich intern zu unserem Schlüssel-Medium entwickelt, weil es ein effizientes Arbeiten miteinander auch aus der Ferne ermöglicht. Informationen können bestimmten Gruppen zugeordnet werden; Diskussionen über einen Post bleiben diesem zugeordnet und gewährleisten so einen schnellen Überblick über den aktuellen Stand. Die Anzahl interner E-Mails hat sich drastisch verringert, was den Umgang mit dem Posteingang zusätzlich erleichtert. Der Unternehmensblog ist ad acta gelegt. Er wird seit Ende 2011 gar nicht mehr genutzt. Die interne Unternehmenskommunikation ist viel transparenter geworden. Das Instrument unterstützt unseren Anspruch an ein verantwortungsvolles Handeln im Sinne des Unternehmenszweckes. Informationen über fachliche Themen oder solche über die Branche, zu Unternehmensentscheidungen, Empfehlungen und Ratschläge bieten einen hohen Informationswert und sind der Grund für den Erfolg der Plattform.

Im Ergebnis hat und das ESN schneller gemacht, weil es übersichtlich und vielseitig ist. Neben kurzen Posts, ist das Hochladen von Dokumenten möglich. Die Zusammenarbeit über weite Entfernungen, unterstützt die Einbindung der Mitarbeiter bei unternehmensrelevanten Themen. Es fördert den Dialog, weil es Feedback erlaubt. Es erhöht Transparenz, schafft so Vertrauen und verringert den internen E-Mail-Verkehr.

Voraussetzung ist neben technischer Komponenten eine Unternehmenskultur – also gelebte Werte und Normen – die neben einer Beteiligung auch die Meinungsvielfalt der Mitarbeiter erwünscht und aktiv einfordert. Außerdem dürfen die Mitarbeiter keine negativen Konsequenzen fürchten durch die offene Darlegung ihrer Position.

Vita:

Melanie Jendro M.A.
Communication Managerin

Vollmer & Scheffczyk GmbH
Schneller besser Maschinen bauen
Leisewitzstr. 41
30175 Hannover

Fon/Fax +49 (0)700 / 88 63 70 00
Mobil    +49 (0)163 / 33 63 05 8
E-Mail jendro@v-und-s.de

Fröhliche Weihnachtstage ….

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Ich wünsche allen Blog-Lesern und allen, die nur mal zufällig vorbei geschaut haben, ein tolles, verschneites  Weihnachtsfest mit viel Besinnlichem, großer Nachdenklichkeit und friedvollem Beisammensein, mit gutem Essen und Gesprächen, Dankbarkeit und Demut.

Hans Bayartz
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business-wissen: Sechs Tipps für Richtlinien im Unternehmen

Wir danken business-wissen, diesen Artikel hier veröffentlichen zu dürfen und empfehlen Ihnen die von Michael Rudrich ausgearbeiteten Tipps: Von Michael Rudrich, Websense Deutschland GmbH 18.08.2011 – Viele Unternehmen greifen bereits auf IT-Securityregeln zurück. Sie enthalten etwa Vorschriften und Anweisungen, wie Mitarbeiter sich … Weiterlesen

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Tina Gallinaro: „Lady SocialMedia“

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Was sie anfängt, macht sie aus voller Überzeugung und mit Enthusiasmus: Tina Gallinaro. Im baden-württembergischen Schemmerhofen (Nähe Ulm) betreut sie Unternehmen bei ihrem Einstieg in die verzweigten Verästelungen des SocialMedia – aus Überzeugung und mit überzeugenden Argumenten. Sie übernimmt als … Weiterlesen

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Klaus-Dieter Knoll: Wie ich ins Social Web fand

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Wissbegierde und Kreativität sind schon immer die beiden Pole meiner Motivation. Bücher  zogen mich magisch an, noch bevor ich lesen konnte. Kunst und Musik faszinierten mich,  wann immer ich sie zu sehen und zu hören bekam – so etwas wollte … Weiterlesen

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SEO-Strategie und Suchmaschine

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Während Social-Media-Marketing zusehends an Bedeutung gewinnt, in  Unternehmen aber noch in den Kinderschuhen steckt,  zählt Suchmaschinenoptimierung (SEO) bereits zu den bewährten Instrumenten des Online-Marketings. Damit Firmen von beiden Disziplinen profitieren können, hat Christian Seifert, Vorstandsvorsitzender der avenit AG aus Offenburg, … Weiterlesen

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Social Media Policy verständlich gemacht – dank Tchibo

Thomas Knüwer hat einen lesenswerten Beitrag geschrieben:
 
 
Das ist ja so eine Sache mit der Social Media Policy (oder ihrem operativen Gegenstück, den Social Media Guidelines). Eigentlich bräuchte man sie nicht. Denn all das, was einem Unternehmen an schlechtem aus der Nutzung von Social Media durch Mitarbeiter widerfahren könnte, ist durch den Arbeitsvertrag abgedeckt.

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Social Media Monitoring Tools

Monitoring wird immer wichtiger – auch für uns!
seo-united.de hat sich die Mühe gemacht eine Übersicht zusammen zu stellen.
Social Media Monitoring bedeutet, die Aktivitäten bekannter Social Media Plattformen systematisch zu erfassen und für spätere Analysen dauerhaft verfügbar zu machen. Im Folgenden eine kleine Auswahl von kostenlosen Tools, mit deren Hilfe sich die bekannten Social Media Webseiten (Facebook, Twitter usw.) durchsuchen und überwachen lassen…

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